Jeder Bahnkunde kennt ihn: den Mitreisenden, der unablässig auf dem Handy mit seinem Büro, Kunden oder Geschäftspartnern telefoniert. Manch einer weiß auch vom Chef zu erzählen, der um 11 Uhr abends seinem Mitarbeiter eine E-Mail schickt, er solle die Präsentation für den kommenden Morgen ändern. Dank der modernen elektronischen Kommunikationsmittel ist heute jeder Mensch zu jeder Tageszeit an jedem Ort der Welt für berufliche Belange erreichbar. Und am Ende der Dauerbeanspruchung steht dann der Burn-out. Der KKV Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung hat daher eine Kampagne ins Leben gerufen. Ihr Motto: „Jeder hat das Recht auf Unerreichbarkeit.“
Pfarrbriefe haben Zukunft: Sie sind das kirchliche Printmedium, dem Experten aus Kirche, Medien und Wissenschaft eine wachsende Bedeutung zuschreiben. Der Pfarrbrief gilt als Medium der Basiskommunikation. Hier finden sich Berichte aus dem Leben von Gemeinden und Verbänden wieder. Mit mehreren Hunderttausend Exemplaren jährlich erreicht der Pfarrbrief die Gemeinden und lädt zur Mitgestaltung eines lebendigen Pfarreilebens ein. Mit lokalen Bezügen und den vielfältigen Informationen ist er ein wichtiges Werkzeug der Gemeindearbeit. Das Internetportal pfarrbriefservice.de, das technisch vom Erzbistum Bamberg verantwortet wird, ermittelt jetzt Zahlen, Daten und Fakten zur bundesweiten Pfarrbrieflandschaft und startet eine Umfrage in Deutschland und Luxemburg.
Der chinesische Film „A Touch of Sin“ von Jia Zhangke, ein bildgewaltiges, mitunter gewalttätiges Panorama aus dem heutigen China, ist der aktuelle Kinotipp, den die Zeitschrift FILMDIENST dem Kinogänger empfiehlt und den die Katholische Filmkommission auswählt. Zu den Mitgliedern gehört auch Manfred Koch, Leiter der Medienzentrale des Erzbistums Bamberg. Damit ist auch ein besonderes Jubiläum verbunden, denn „A Touch of Sin“ ist der 250. „Kinotipp der katholischen Filmkritik“.
Bamberg. (bbk) Von ihren weihnachtlichen und adventlichen Erfahrungen berichten ab 1. Dezember Priester, Pastoralreferenten, Gemeindereferenten und engagierte Christen unter der Adresse www.adventsmomente.de. Der Online-Adventskalender ist eine Gemeinschaftsaktion der Internet-Redaktionen der Diözesen Augsburg, Bamberg, Eichstätt, München und Würzburg und wird abgerundet durch einen Podcast zu den Texten.
Bamberg. (bbk) Erstmals produziert die Fernsehredaktion des Erzbistums Bamberg ein redaktionelles Angebot zuerst und gezielt für die sozialen Netzwerke. „Wer’s glaubt?! – Im Gespräch über Gott und die Welt“ ist der Titel der neuen Videoserie, die auf der Facebook-Seite www.facebook.com/erzbistumonline sowie auf Youtube unter www.youtube.com/user/erzbistumbamberg gesehen werden kann. Die erste Folge wurde in Nürnberg mit den Cityseelsorgern Jürgen Kaufmann und Pater Ansgar Wiedenhaus SJ gedreht. In dem dreiminütigen Beitrag sprechen die Seelsorger über die Frage „Glaube – was bringt’s mir eigentlich?“ Drehorte sind die Straße der Menschenrechte, die Kaiserburg und die Fußgängerzone.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat bei einer Veranstaltung mit über 200 Teilnehmern aus dem Erzbistum Bamberg die Priester und pastoralen Mitarbeiter aufgerufen, in der Verkündigung und Seelsorge auch die neuen Medien wie Twitter und Facebook einzusetzen. „Unsere Geschichte verpflichtet uns, die neuen Medien zu nutzen“, sagte der Erzbischof und verwies darauf, dass auch Buchdruck, Radio und Fernsehen einst „neue“ Medien waren, die von der Kirche von Anfang an intensiv eingesetzt wurden.
Eine qualitative gute Berichterstattung kann es nicht kostenfrei geben. Diese Meinung vertrat auf einem Studientag der KEB in Kooperation mit der Betriebsseelsorge und der KAB am 14. Juni 2013 im Bistumshaus St. Otto zum Thema „Macht macht Meinung – wie Medien unsere Meinung prägen“ der Journalist und Autor Stefan Hebel.
Beilngries/Nürnberg. Betriebe sollten klare Regeln für die Nutzung von elektronischen Medien aufstellen. Das ist eine Forderung des KKV Bayern. Bei seinem diesjährigen Forum auf Schloss Hirschberg bei Beilngries im Altmühltal befasste sich der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung am Freitag mit dem Problem ständiger Erreichbarkeit von Arbeitnehmern via Handy, Smartphone und E-Mail. Um den dadurch entstehenden Druck zu mildern, bedürfe es einer „neuen Kultur der Höflichkeit", die auch bei elektronischer Post und Mobiltelefonie Feierabend, Mittagspause, Sonntag und Urlaub respektiert.
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zum Pfingstfest davor gewarnt, durch die Nutzung neuer Online-Medien „offline für den Heiligen Geist“ und für zwischenmenschliche Kommunikation zu werden. „Der Geist Gottes kommt heute bei vielen nicht an, weil ihre Antennen für anderes belegt sind“, sagte Schick im Hinblick auf das Pfingstfest. Als Nutzer von Twitter und Facebook seien ihm auch die Gefahren mehr bewusst, die in den neuen Medien liegen.
150 Studierende, 1 Kompetenzteam, 1 Mission. Die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien ist mit einem ehrgeizigen Ziel nach Bamberg gekommen: die Medienkompetenz angehender Erzieherinnen und Erzieher der Caritas Fachakademie für Sozialpädagogik zu schulen.