Bamberg. Zum Abschluss der Sanierung der Kirche St. Johannes der Täufer in Modschiedel hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Gläubigen dazu aufgerufen, ihr Gotteshaus als Ort und Werkzeug für das geistliche Leben zu verstehen. „Es ist dazu da, dass Sie gute Christen sein können, die in ihrem Glauben Frieden und Freude finden fürs Leben.“
Bamberg. Die Diakone Markus Grasser, Dominik Stehl und Florian Will werden am Samstag, 29. Juni 2019, durch Erzbischof Ludwig Schick zu Priestern geweiht. Der Weihegottesdienst, an dem traditionell auch viele Priester aus dem gesamten Erzbistum teilnehmen, beginnt um 9.00 Uhr im Bamberger Dom.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat die traditionellen Fronleichnamsprozessionen als Ausdruck des gemeinsamen „Auf dem Weg Sein“ mit Jesus Christus bezeichnet. „Jesus geht mit uns, ist unser Weggefährte und gibt uns den geistlichen Reiseproviant“, sagte Schick in seiner Predigt zum Fronleichnamsfest. Dieser Aspekt des Lebens und des Wirkens Christi werde besonders deutlich, wenn die Gläubigen an Fronleichnam mit dem Allerheiligsten durch die Straßen ziehen.
Bamberg. Wenige Wochen vor dem Inkrafttreten der neuen Strukturen im Erzbistum Bamberg am 1. September stehen sowohl die territoriale Umschreibung als auch die Namen der künftigen 35 Seelsorgebereiche fest. Die bisherigen Pfarreien bleiben bestehen und arbeiten in den neuen Seelsorgebereichen eng zusammen. In jedem Seelsorgebereich gibt es ein Team, bestehend aus Priestern, Diakonen, Gemeinde- und/oder Pastoralreferentinnen und -referenten, dem ein Leitender Pfarrer vorsteht. Außerdem ist vorgesehen, dass hauptamtliche Verwaltungsleiterinnen und -leiter die Seelsorger von Verwaltungsaufgaben, etwa in der Kita-Verwaltung oder beim Gebäudemanagement, entlasten. In jedem Seelsorgebereich wird ein Verwaltungssitz als verlässliche Anlaufstelle für alle Anliegen festgelegt.
Bamberg. Das Fronleichnamsfest in Bamberg wird am Donnerstag, 20. Juni, mit einem Pontifikalamt auf dem Domplatz und einer großen Prozession durch die Altstadt gefeiert. Zu dem seit 1390 stattfindenden Ereignis werden mehrere Tausend Gläubige erwartet. Die Eucharistiefeier auf dem Domplatz beginnt um 8.00 Uhr. Erzbischof Ludwig Schick feiert sie zusammen mit den Mitgliedern des Domkapitels, den Pfarrern der Stadt sowie den Gläubigen.
Bamberg. Pfingsten ist nach den Worten von Erzbischof Ludwig Schick die Erinnerung an den Geist Gottes, der die Menschen von den Ungeistern der Uneinigkeit, Ungerechtigkeit und des Unfriedens erlöst. „Der Heilige Geist ist der Reminder, der uns an alles erinnert, was Jesus uns gesagt und aufgetragen hat“, betonte Schick in Bamberg anlässlich des bevorstehenden Pfingstfestes. Der Geist Jesu erfülle die Wünsche der Menschen nach Zufriedenheit und Friede, nach Verständnis und Einheit, nach Sinn und Heil. „Deshalb ist Pfingsten für uns und die Gesellschaft heute so wichtig“, so Schick.
Bamberg. Die Tage vor Pfingsten sowie das Hochfest selbst werden im Bamberger Dom liturgisch und musikalisch besonders gestaltet. Vom 6. bis 10. Juni erklingt bei der Feier des Stundengebets mehrstimmiger Chorgesang der Bamberger Dommusik. Die musikalische Leitung haben Domkapellmeister Werner Pees und Franziska Bauer. An der Orgel spielen Domorganist Markus Willinger und Regionalkantor Karl-Heinz Böhm.
Erlangen. 50 Jahre nach seiner Gründung ziehen philippinische Schwestern in das Karmelitinnenkloster in Erlangen ein. Weil seit einem Jahr nur noch eine deutschsprachige Schwester im Karmel lebte, war die Existenz des Klosters ‚Zur heiligsten Dreifaltigkeit‘ gefährdet. Philippinische Karmelitinnen entschlossen sich, das Kloster weiterzuführen. Erzbischof Ludwig Schick sagte am Sonntag beim Einführungsgottesdienst der neuen Schwestern: „Wir sind sehr dankbar, dass durch Sie das karmelitische Leben hier in Erlangen-Büchenbach weiter geht.“
Gößweinstein. Wallfahrten weiten nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick die Herzen der Menschen und machen Gemeinschaft sichtbar. „Wallfahrerinnen und Wallfahrer brechen nicht nur aus den ‚vier Wänden‘ auf, sondern auch aus der Enge des eigenen Denkens und Fühlens, Sorgens und Genießens. Sie nehmen an Freude und Hoffnung, Trauer und Angst ihrer Weggefährten teil. Wallfahren stärkt das gegenseitige Mitfühlen, Mitleiden und Mittragen. Es öffnet beim Hören, Schweigen und Reden, Beten und Singen schließlich auf Gott hin“, sagte Schick am Sonntag anlässlich eines Festgottesdienstes zum 400. Jubiläum der Wallfahrt von Kirchehrenbach nach Gößweinstein. „Wir spüren Gott mehr in unserer Mitte und nehmen ihn mit in den Alltag, wo er oft so fern scheint.“
Lantershofen. Zum 1000. Jubiläum der Ortschaft Lantershofen in Rheinland-Pfalz hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Bedeutung eines „einigenden Bandes“ für Sicherheit und Freiheit, Frieden und Wohlergehen in jeder Gemeinschaft von Menschen betont. 1019 gründete Kaiser Heinrich II. mit einer Schenkungsurkunde an das Bamberger Kloster Michaelsberg die Ortschaft Lantershofen. Dabei hatte er im Sinn, die Menschen im ganzen Reich in einer Gesinnung zu verbinden, wie Erzbischof Schick in seiner Festpredigt am Donnerstag in Lantershofen erläuterte.