Bamberg. Für den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ist das Kind in der Krippe ein Aufruf, sich um die Kinder zu kümmern, und ein Protest gegen jede Vernachlässigung von Kindern. „Vielen Kindern geht es nicht gut in dieser Welt“, sagte Schick zu Weihnachten in Bamberg. Das gelte für die 4000 Flüchtlingskinder, die sich derzeit unter schlimmsten Verhältnissen in Griechenland aufhalten, und für viele Abertausende in der ganzen Welt.
Ansbach. Erzbischof Schick hat die Justizvollzugsanstalt in Ansbach besucht, um gemeinsam mit Häftlingen, der Gefängnisleitung und den Vollzugsbeamten einen Wortgottesdienst zu feiern. „Kein Mensch ist ohne Schuld“, sagte Schick in seiner Predigt und erinnerte die Insassen der Haftanstalt daran, dass es für keinen von ihnen zu spät für Umkehr und Neubeginn sei – denn „Gott vergibt!“
Gremsdorf. Seelsorge und Leibsorge dürfen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick nicht voneinander getrennt werden. Das sagte der Oberhirte am Freitag anlässlich seiner Aufnahme als Ehrenmitglied in den Orden der Barmherzigen Brüder in Gremsdorf. Die Kirche solle den Menschen die Fülle des Lebens ermöglichen, und dazu gehörten die Gesundheit des Leibes und das Heil der Seele.
Bamberg. „Das Friedenslicht aus Bethlehem soll ein Zeichen sein für das Licht Jesus Christus. Dieses Licht bringt Wärme und Liebe zu den Menschen, damit sich Güte, Freude, Frieden ausbreitet“, sagte Erzbischof Ludwig Schick zu den jungen Pfadfindern in der Kapelle des Bischofshauses. Am nächsten Tag brachte Schick es in die Wärmestube.
Im Jahr 2019 haben sich 25 Frauen und Männer zu Notfallseelsorgerinnen und –seelsorgern ausbilden lassen, erstmals darunter auch Ehrenamtliche. Die meisten stammen aus Pfarrgemeinden oder sind im Hauptberuf als Einsatzkräfte tätig.
Coburg. In der katholische Kirchengemeinde St. Augustin in Coburg fährt ein neuer rapsgelber BONI-Bus. Er ist gefördert vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn, das am Mittwoch zehn dieser Kleinbusse an Kirchengemeinden in acht Bundesländern vergeben hat.
Bamberg. In luftiger Höhe zwischen den Türmen über dem Ostchor des Bamberger Doms angebracht, strahlt sie seit dem Sommer vom Domberg in die Stadt: Die "Good-God"-Installation wurde jetzt bis 2. Februar verlängert.
"Es will die Einzigartigkeit Christi, des Erlösers und Heilandes, der ganzen Welt und aller Menschheit verkünden. Insofern ist es auch ein echtes Adventsfest", sagt Erzbischof Schick in der Predigt zum heutigen Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.
Bamberg. Der 53-jährige Familienvater Franz Fellner aus Fürth ist am Samstag im Bamberger Dom zum Ständigen Diakon geweiht worden. Erzbischof Ludwig Schick sagte bei der Weihe, alle Seelsorger in der Kirche müssten das Verhalten des guten Hirten haben und gute Kümmerer sein, fürsorgliche Menschen, denen die Herde Christi am Herzen liege. Der neu Geweihte solle seine Aufgaben eifrig und demütig erfüllen, „im Bewusstsein, dass alle unsere Aufgaben in der Verkündigung, in den Gottesdiensten und den Taten der Liebe der Ankunft des Herrn bei den Menschen dienen sollen“.
Bamberg. Im Mittelpunkt der diesjährigen Weihnachtsausstellung des Diözesanmuseums Bamberg stehen die „Figuren zur Krippe“ von Joachim Dunkel (1925 bis 2002). Der Bildhauer, der eine Professur an der Hochschule der Künste in Berlin innehatte, schuf jeweils in der Vorweihnachtszeit der Jahre 1978 bis 1990 und 2000 mehr als 100 farbig gefasste Terrakotta-Keramiken für den privaten Gebrauch.