Erzbischof Schick erinnert zum "Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen" am 26. Dezember in diesem Jahr besonders an die Christen in Syrien und im Irak. Auch nach dem Niedergang des IS bleibt die Lage besorgniserregend.
Erzbischof Schick hat in seiner Weihnachtspredigt dazu aufgerufen, jetzt in der Corona-Krise an Weihnachten vor allem an die Kinder und Jugendlichen zu denken.
Das Weihnachtsfest 2020 in der Corona-Pandemie wird so sein, wie wir es noch nie erlebt haben. Wäre es nicht wunderbar, wenn Weihnachten 2020 das Weihnachtsvirus viele Menschen anstecken und sich eine Weihnachts-Pandemie ausbreiten würde!
Erzbischof Schick ruft die Gläubigen dazu auf, an den Tagen vor Weihnachten an die Bedeutung des Festes zu denken und nicht länger über die Folgen der Corona-Einschränkungen für die Feier zu streiten. „Konzentrieren Sie sich auf die wahre Weihnacht, die Feier der Ankunft Gottes in unserer Welt in Betlehem“, sagte er in seiner Predigt zum vierten Advent.
Erzbischof Schick ruft dazu auf, dem Lockdown einen positiven Sinn zu geben. Wenn wir die notwendigen Einschränkungen nicht nur erdulden, sondern sie zu Besinnung, Gebet, Lesen und sinnvollem Tun nutzen, können wir unsere Seele stärken und unserem Geist neue Impulse geben, sagte Schick am dritten Adventssonntag.
Bamberg. Der frühere Bamberger Erzbischof Karl Braun wird am 13. Dezember 90 Jahre alt. Erzbischof Ludwig Schick gratuliert dem Jubilar mit einem Glückwunschschreiben im Namen des ganzen Erzbistums und würdigt ihn mit den Worten: „Du hast Dein ganzes Leben im Geist Jesu Christi der Kirche und den Menschen gewidmet.“
Bamberg. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) ruft Erzbischof Ludwig Schick dazu auf, nachhaltig und fair produzierte Weihnachtsgeschenke zu kaufen. „Ein durch Kinderarbeit hergestelltes Plastikspielzeug unter dem Weihnachtsbaum sorgt vielleicht hier für strahlende Kinderaugen, aber in China, Indien und anderswo haben dafür Kinder Tränen in den Augen“, mahnte Schick.
Mit einer Gesamtsumme von 27.500 Euro unterstützt die Familienstiftung Kinderreich von Erzbischof Schick Familien mit vielen Kindern in Notlagen sowie Projekte der Familienhilfe. „Die Corona-Krise verstärkt in vielen kinderreichen Familien in vielerlei Hinsicht die Probleme“, sagte Schick bei der Übergabe des Spendenschecks.
Erzbischof Ludwig Schick ruft dazu auf, das Bewusstein für Sünde und Schuld nicht zu verlieren. „Wir leben in einer Zeit, in der wir nicht mehr von Sünde sprechen und Schuld verdrängen“, sagte Schick am Dienstag im Dom.
Bamberg. „Wenn die Besucherinnen und Besucher nicht zu uns kommen dürfen, dann kommen unsere Krippen eben zu ihnen“, erläutert Birgit Kastner, Leiterin der Hauptabteilung Kunst und Kultur im Erzbistum Bamberg.