Bamberg/Bad Staffelstein. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, die vielen Bewegungen und Veränderungen weltweit als Chance zu sehen und keine Angst vor der Zukunft zu haben: „Bewegung als Chance zu begreifen – das ist unsere Aufgabe.“
Bamberg. (bbk) 25 Jahre nach der offiziellen Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze durch die Bundesrepublik Deutschland betont der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die herausragende Bedeutung des deutsch-polnischen Verhältnisses für Europa. „Wir haben allen Grund, dankbar zu sein für den Frieden innerhalb Europas und die Freundschaft zwischen den Ländern“, sagt Schick, der auch Vorsitzender der Kontaktgruppe der deutschen und polnischen Bischöfe ist. Diese Verbindung sei keine Selbstverständlichkeit nach einer Vergangenheit von Kriegen, Feindschaft und Vertreibung. „Umso mehr ist es als Geschenk für Europa zu sehen, dass Polen und Deutschland jetzt für ein stabiles, freundschaftliches, solidarisches Miteinander stehen“, sagt Schick. „Wir alle profitieren von den offenen Grenzen, von Austausch und Kontakten, der Gemeinschaft und dem Lernen vom Anderen.“
Bamberg. (bbk) 60 Jahre TelefonSeelsorge in Deutschland. 60 Jahre anonyme Hilfe für verzweifelte Menschen. Anlass genug, um der TelefonSeelsorge, deren Wirken sich vornehmlich hinter geschlossener Tür abspielt, Aufmerksamkeit zu schenken. Mit einem Aktionstag, organisiert von der TelefonSeelsorge Deutschland, waren gestern evangelische und katholische Bischöfe im ganzen Bundesgebiet eingeladen, eine der 105 Telefon-Seelsorgestellen zu besuchen, um sich ein Bild von der Arbeit der Ehrenamtlichen zu machen. Im Zentrum der Gespräche stand die Alltagswirklichkeit der Gespräche am Telefon und der Praxis der Chatberatung.
Bamberg. (bbk) „Ohne Heilige wird das Leben in dieser Welt zur Hölle. Wenn es keine Heiligen mehr gibt, haben die Machthungrigen, Ehrgeizigen, Kaltschnäuzigen und die, die über Leichen gehen, freie Bahn.“ Das sagte Erzbischof Ludwig Schick anlässlich des Allerheiligenfestes am Sonntag. „Heilige sind Menschen, die sich nicht durch Gewalt einschüchtern lassen, sondern für Gerechtigkeit und Wahrheit eintreten, ohne Rücksicht auf ihre eigene Person.“ Heilige seien Menschen, die nicht den Schmeicheleien und Verführungen erliegen und auf Kosten anderer leben, die sich nicht von den Versprechungen der Mächtigen korrumpieren lassen und nicht ihren eigenen Süchten und Neigungen nachgeben.
Bamberg. (bbk) Das christliche Abendland verdient diesen Namen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick nur, wenn es Ort und Hort der Nächstenliebe ist, die die Liebe Christi zu allen Menschen im Heute verwirklicht. „Das Evangelium strebt die Gleichheit aller Menschen in Würde und Grundrechten an, es baut Strukturen der Solidarität und Gerechtigkeit auf, knüpft Netzwerke der Barmherzigkeit und Caritas für alle Gestrauchelten und Armen“, sagte Schick am Samstag bei der Weihe eines Ständigen Diakons im Bamberger Dom.
Bamberg. (bbk) Zum 20. Mal hat Erzbischof Ludwig Schick das Goldene Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes abgelegt. Anlässlich der Übergabe des Abzeichens im Bischofshaus sprach sich Schick für Fairness und Ehrlichkeit im Sport aus. „Die derzeitigen Korruptions-Vorwürfe bei der FIFA im Zusammenhang mit der WM-Vergabe an Deutschland werfen einen dunklen Schatten auf den liebsten Sport der Deutschen, der so viele Menschen aktiv und passiv begeistert“, betonte Schick und rief Spitzensportler und Funktionäre auf, ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden.
Bamberg/Nürnberg. (bbk) Nach langjähriger Bauzeit hat Erzbischof Ludwig Schick am Freitag in Nürnberg das renovierte Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) eingeweiht. Die Sanierung und Erweiterung sei ein deutliches Signal, dass das Erzbistum eine katholische Akademie auch in Zukunft für nötig und wichtig hält, sagte Schick in seiner Ansprache. Seit 2005 wird das CPH in verschiedenen Bauabschnitten saniert.
Bamberg/Nürnberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sieht in einer gewollten und geordneten Zuwanderung sowie Integration von Ausländern eine Chance für die Gesellschaft. Durch den Druck, dafür neuen Wohnraum zu schaffen, könne auch demografischen Fehlentwicklungen entgegengesteuert werden, sagte Schick am Donnerstagabend (22.10.) auf einem Fachforum zum Thema „Wohnen und Soziales“ auf der Messe ConSozial in Nürnberg. Zum Beispiel könne die Ungleichheit zwischen Stadt und Land ausgeglichen werden. Immer mehr Menschen seien vom Land in die Stadt gezogen, was Wohnungsmangel in den Städten und leerstehenden Wohnraum in den Dörfern zur Folge habe. „Durch den Zwang, neue Wohnungen zu schaffen, können Wohnungen auf dem Land saniert und die Städte entlasten werden.
Bamberg. (bbk) Mit Erschütterung und Sorge hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick auf den offenbar vereitelten rechtsextremistischen Anschlag in Bamberg reagiert. „Die Gott sei Dank verhinderten Verbrechen, die aus Hass gegen Fremde geplant wurden, dürfen aber nicht über die große Hilfsbereitschaft der Bamberger Bürger für Flüchtlinge hinwegtäuschen. Bamberg ist und bleibt eine offene, friedliche und menschenfreundliche Stadt“, sagte Schick, der auch Schirmherr des Bamberger Bündnisses gegen Rechtsextremismus ist. Den Ermittlungsbehörden gebühre großer Dank für die gute Arbeit, die Bamberg zu einer sicheren Stadt mache.
Bamberg/Kronach. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat dem Künstler Heinrich Schreiber die Verdienstmedaille des Erzbistums verliehen und zum 80. Geburtstag gratuliert. In einem Schreiben sprach der Bamberger Oberhirte dem gelernten Steinmetz seine hohe Anerkennung aus: „Ihre Skulpturen, Figuren und Kreuze in unseren Kirchen und Kapellen sind gegenständliche Verkündigung des Evangeliums.“ Für die Zukunft wünsche er ihm und seiner Familie Gottes Segen. Regionaldekan Thomas Teuchgräber überreichte dem Kronacher am Donnerstag die Medaille.