Bamberg/Bad Staffelstein. (bbk) Rund 70 Verantwortliche für den Ständigen Diakonat aus ganz Deutschland sind in Vierzehnheiligen zu ihrer Jahrestagung zusammen gekommen. Bis Donnerstag beraten sie über das Thema „Familie – Herausforderung für die Gesellschaft und Zukunft für die Kirche“. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick erinnerte in seiner Predigt am Dienstag vor den Teilnehmern an die drei Grundfunktionen der Kirche, Verkündigung, Liturgie und Caritas, an denen die Diakone mitwirken.
Bamberg. (bbk) Der Diözesansteuerausschuss hat einen ausgeglichenen Haushalt des Erzbistums Bamberg für das Jahr 2016 verabschiedet. Das Volumen des Etats beträgt 186,2 Millionen Euro und liegt rund 8,7 Millionen Euro (4,9 Prozent) über dem Vorjahresansatz. Den höheren Kirchensteuereinnahmen stehen aufgrund von Tariferhöhungen steigende Personalkosten sowie notwendigen Investitionen im Baubereich gegenüber.
Bamberg/Forchheim. (bbk) Erzbischof Schick hat Medienberichte zitiert, wonach im vergangenen Jahr weltweit so viele Christen wegen ihres Glaubens bedrängt, verfolgt und getötet worden seien, wie noch nie zuvor. Damit sei 2015 das schlimmste Jahr für die Christenheit in ihrer 2000-jährigen Geschichte gewesen, sagte Schick bei seiner Predigt zum 350. Jubiläum der St.-Sebastiani-Bruderschaft in Forchheim. „Der heilige Sebastian fordert uns auf, die Christenverfolgungen anzuprangern und uns für die verfolgten Christen einzusetzen.“ Er habe selbst Kaiser Diokletian vorgeworfen, dass er die Christen ungerecht und grausam verfolge und sei dafür mit Keulen erschlagen worden.
Bamberg/Pegnitz. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat Kirche und Politik dazu aufgerufen, besonders in unruhigen Zeiten nach Recht und Gesetz zu handeln. „Sich zum Beispiel in der Flüchtlingskrise über Gesetze hinwegsetzen oder sie in Frage stellen, kann nicht gut gehen“, sagte Schick am Freitag in einer Predigt bei einem Pastoralbesuch in Leups (Dekanat Auerbach). Wer sich nicht an Recht und Gesetz hält, besonders in schwierigen Zeiten, trage zum Chaos bei. Das gelte auch für die Kirche, sagte Schick und betonte: „Halten wir uns an Recht und Gesetz, das hilft uns, Krisen zu bestehen und zu überstehen!“
Bamberg/Fandène. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Bistumspartnerschaft zwischen Bamberg und Thiès im Senegal als „besonderen Ausdruck der weltweiten katholischen Kirche“ bezeichnet, die „füreinander und miteinander betet“ und sich gegenseitig hilft.
Bayreuth. Die spirituelle Sehnsucht in der Gesellschaft stellt die Kirchen nach Einschätzung des Münchner Soziologen Armin Nassehi vor neue Herausforderungen. "Religiosität verschwindet nicht", sagte der Wissenschaftler am Samstag in Bayreuth. Dem müssten sich die christlichen Gemeinschaften stellen, da sie dafür besondere Verantwortung trügen. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sagte, die katholische Kirche werde sich auch weiterhin politisch einmischen. Nassehi und Schick äußerten sich beim Neujahrsempfang der Erzdiözese Bamberg.
Bamberg/Bayreuth. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, das Motto des Papstes zum Weltfriedenstag „Überwinde die Gleichgültigkeit und gewinne den Frieden“ als Leitmotiv für das neue Jahr zu betrachten. Auf seinem Neujahrsempfang in Bayreuth sagte Schick am Samstag: „Die Gleichgültigkeit ist der größte Feind der Zukunft. Wir brauchen Hoffnung und Engagement, nur so gewinnen wir den Frieden“. Er appellierte an jeden einzelnen, zum Frieden in der nächsten Umgebung beizutragen. In der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Schule. So könne jeder daran mitwirken, Frieden weltweit zu schaffen.
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat in seiner Predigt zum Jahreswechsel die Familie in den Mittelpunkt gestellt. „Familie hat in unserer Gesellschaft nicht den Stellenwert, den sie haben müsste“, sagte Schick am Silvesterabend im Bamberger Dom. Er rief die Politik auf, Familien beim Steuerrecht und den Rentenansprüchen besser zu berücksichtigen. Auch im Arbeitsrecht müsse mehr Rücksicht auf Familien genommen werden. Im Grundgesetz werde die Familie unter den besonderen Schutz des Staates gestellt, weil sie für die Gesellschaft einzigartige Bedeutung habe. „Dem muss die Politik auch heute entsprechen, denn ohne Familie ist kein Staat zu machen.“
Nürnberg. „Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“ lautet das Motto der 58. Aktion Dreikönigssingen, die am Mittwoch, 30. Dezember 2015, in Nürnberg für die beiden Diözesen Bamberg und Eichstätt eröffnet wurde. „Respekt“, so der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick vor etwa 1000 Sternsingern im ökumenischen Gottesdienst in der Sebalduskirche, „ist ein Wort, in dem mehr steckt, als man denkt.“ Respekt bekomme man, wenn mach hinschaue, was wirklich wichtig sei. „Beim genauen Hinschauen geht uns auf, wieviel in Dir, in mir, im anderen steckt.“ Respekt, so Schick weiter, sei eine Folge des Durchblickens: Wer bin ich eigentlich? Kein Zufallsprodukt der Natur, sondern einzigartig
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat zur Solidarität mit den verfolgten Christen in aller Welt aufgerufen. Der Stephanus-Tag am 26. Dezember, an dem die Kirche des ersten christlichen Märtyrers gedenkt, erinnere daran, dass die Christen die von allen Religionen die am meisten verfolgte Gruppe seien. Derzeit ständen Christen besonders im Visier von islamistischen Bewegungen wie dem Islamischen Staat, Boko Haram, Taliban etc. Sie würden auch von Staaten unterdrückt, die nur eine Religion anerkennen oder sich atheistisch nennen. „Christen werden aber auch von Wirtschaftsbossen mundtot gemacht, weil sie mit ihren Forderungen nach Menschenwürde, Menschenrechten und den Prinzipien der christlichen Soziallehre die wirtschaftlichen Interessen der Konzerne behindern“, sagte Schick.