Ebermannstadt. (bbk) Für Heiner Neuner ist klar: „Wir sollten uns genau überlegen, was für eine Welt wir unseren Kindern überlassen wollen.“ Wer das tue, werde an Umweltschutz nicht vorbeikommen. Dem eigenen Nachwuchs eine möglichst heile Welt zu hinterlassen, müsse für jeden Motivation sein, Konsum und Energienutzung zu hinterfragen. Dass die von Neuner geleitete Institution das tut, wurde mit der Verleihung der EMAS-Urkunde wiederholt bestätigt.
Bamberg. (bbk) „Alle Menschen müssen ungehindert und jederzeit Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.“ Das fordert der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick anlässlich des Weltwassertags am Dienstag (22. März). Jeder solle seinen Wasserverbrauch überdenken und sich für mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung von Wasser einsetzen. „Zugang zu Wasser ist Menschenrecht“, stellte Schick klar.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Politik zu Geduld, Verlässlichkeit und Zielstrebigkeit aufgerufen. Insbesondere bei der Flüchtlingskrise führe es nicht weiter, wenn ständig neue Konzepte vorgelegt, Maßnahmen getroffen und Schlagzeilen produziert würden. Das verunsichere alle, besonders die Bürger, sagte Schick in seiner Predigt am Palmsonntag im Bamberger Dom im Hinblick auf die Wahlen am letzten Sonntag. Die Folge sei, dass die Menschen sich von den etablierten Parteien ab- und neuen Parteien zuwenden, „die es aber wahrscheinlich auch nicht schaffen“.
Bamberg. Sie haben zusammen mit jungen Asylsuchenden gekocht, für ein Hilfsprojekt in Nepal gestrickt, ein faires Jugendcafé auf die Beine gestellt oder eine Stadtrallye für Menschen mit und ohne Behinderung organisiert: Ein ganzes Jahr lang setzten sich der Diözesanverband und zahlreiche Ortsgruppen der Kolpingjugend Bamberg unter dem Motto „Total sozial“ für andere Menschen ein. Für ihr Jahresprojekt rund um die Themen Inklusion, Fairer Handel und Flucht und Asyl erhielt der Jugendverband nun den Kolpingjugendpreis. Dieser wird jedes Jahr von der Kolpingjugend Deutschland an Gruppen vergeben, die sich durch besondere Projekte und Aktionen hervorheben. Auch Erzbischof Ludwig Schick würdigte das Engagement und empfing am Freitag einige Vertreterinnen und Vertreter der Bamberger Kolpingjugend.
Bamberg/Coburg. (bbk) Das geflügelte Wort von der „Baustelle Kirche“ hat nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick nicht an Aktualität verloren. „Kirche als Volk Gottes und Leib Christi bleiben wir nur, wenn wir uns auch als Baustelle verstehen, die wächst und die Vollendung anstrebt“, sagte Schick am Sonntag anlässlich der Wiedereröffnung der Kirche St. Augustin in Coburg. „Das bedeutet, dass sich jeder in den geistigen Bau einbringen lässt, wie die Steine und das Holz in das Bauwerk; der Baumeister ist Jesus selbst", fügte Schick hinzu.
Bamberg. (bbk) Drei Jahre nach seiner Wahl hat Erzbischof Ludwig Schick Papst Franziskus für seinen Dienst in der Kirche gedankt. „Er bringt uns Zuversicht und Hoffnung, er schenkt uns Freiheit und macht Mut. Er weist uns auf die wesentlichen Punkte unseres Dienstes als Kirche heute hin: den Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden“, sagte Schick am diesjährigen Papstsonntag im Bamberger Dom. Franziskus lenke den Blick auf das Schicksal der Hungernden und Ausgebeuteten, der Flüchtlinge, der Arbeitssklaven und der Menschen in den Kriegsgebieten.
Bamberg/Passau. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, missionarische Kirche zu sein und sich nicht mit „der kleinen Herde“ zufrieden zu geben. „Ein Sakristei-Christentum ist nicht vereinbar mit der Botschaft Jesu, die alle Menschen erreichen soll“, sagte Schick am Donnerstag in seiner Predigt zum Abschluss der Freisinger Bischofskonferenz in Passau.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat einen Katalog mit Empfehlungen der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) zum Ausbau der Seelsorge für christliche Flüchtlinge entgegen genommen. „Wir müssen jetzt die zu uns gekommenen Christen ermutigen, sich zu erkennen zu geben“, sagte Schick. Erst wenn die Angst vor Anfeindungen wegen des Glaubens genommen sei, könne die Seelsorge ansetzen.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat vier Priestern aus dem Erzbistum Bamberg zum 50. Weihejubiläum gratuliert. Luitgar Göller, Herbert Hauf und Friedrich Schmitt wurden am 6. März 1966 im Bamberger Dom zu Priestern geweiht. Günther Raab feierte seinen Weihetag am 10. Oktober 1966 in Rom. Schick dankte den Jubilaren für ihren langjährigen Einsatz, den sie auch über den Ruhestand hinaus ausübten. „Gott vergelte Ihnen, was Sie in den vergangenen 50 Jahren gewirkt haben“, betonte der Erzbischof und wünschte „für die Zukunft Gesundheit des Leibes und Heil der Seele, Zufriedenheit und Freude“ sowie viele weitere Jahre im Dienste des Herrn. Zugleich rief er auf, die Einschränkungen durch Krankheit und Alter als Anteilnahme am Kreuz Christi zum Segen für die Kirche zu tragen.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat bei einer Buchpräsentation im Bamberger Dom die kulturelle und religiöse Bedeutung von Kirchengebäuden betont. Seit Jahren sei eine „gesellschaftliche und kulturelle Neuorientierung im Gange“, die auch die Kirche und ihre Gotteshäuser betreffe. Kirchengebäude jedoch wiesen immer wieder auf den Ursprung hin: „Sie dienen als Zeugnis unserer christlichen Herkunft und weisen in die Zukunft“, sagte Schick bei der Vorstellung des Buchs "Der Bamberger Dom. Sehen – Verstehen – Nachdenken“.