Das Wetter meinte es sehr gut mit den Besuchern des Pfarrfestes in der Pfarrei St. Marien in Steinwiesen. Bei strahlendem Sonnenschein machte nicht nur die Kirchenparade vor dem Festgottesdienst zum Patrozinium der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariae Geburt“ Laune, sondern auch die weltliche Feier nach dem Hochamt im Pfarrgarten. Bunte Blumen, leuchtend grüne Bäume und Wiesen, das Plätschern des Gartenteiches und gute Musik, das machte den Frühschoppen zum Erlebnis. Die Musikkapelle des Musikvereins Steinwiesen spielte auf und viele waren über die gute Akustik im Pfarrgarten begeistert. Bei leckerem Essen und einem kühlen Bier bzw. alkoholfreien Getränken ließ es sich auch bei hohen Temperaturen ganz gut aushalten. Für die Kinder wurde am Nachmittag eine Hüpfburg aufgestellt, Livemusik erklang durch den Garten und trotz der Hitze war die Nachfrage nach Kaffee und Kuchen so groß wie immer.
Bamberg. Das Domkapitel der Erzdiözese Bamberg hat zwei neue Mitglieder. Der neue Dompfarrer Markus Kohmann und der Kronacher Regionaldekan Thomas Teuchgräber wurden am Dienstag in einem festlichen Gottesdienst im Dom von Erzbischof Ludwig Schick in ihre neuen Ämter eingeführt.
Marienweiher/Marktleugast Am vergangenen Wochenende beging der Wallfahrtsort Marienweiher zu „Mariä Geburt“ traditionell sein zweites Hochfest der Wallfahrt. Dazu machten sich nicht weniger als acht Pilgergruppen aus Nah und Fern auf den Weg in den Mariengnadenort und erinnerten an die Geburt der Mutter Jesu Christi. Unter dem Gnadenbild Marias versammelten sich Wallfahrer aus Lettenreuth, Helmbrechts, Münchberg und Sparneck sowie Roth, Marktgraitz, Uetzing, Stadtsteinach, Hohenberg und Trunstadt. Höhepunkt war zweifelsohne der Festgottesdienst am Samstagabend, in diesem Jahr mit Monsignore Prof. Dr. Dr. Rüdiger Feulner als Hauptzelebrant.
Das Flurkreuz auf dem Rollenberg ist ein Wahrzeichen von Steinwiesen. Als vor einem Vierteljahr Siegfried Petrikowski die Patenschaft für den Rollenbergfelsen übernommen hat, rückte das Christuskreuz wieder in den Blickpunkt. Nach den wochenlangen Bemühungen von Siegfried und Renate Petrikowski ist es auch vom Tal her wieder zu sehen, genauso wie der Rollenbergfelsen.
Wer viel leistet, muss auch mal runterkommen. Kurz Kraft tanken in der Besinnung auf ein Gefühl, eine Erinnerung, einen Vers. „Verglichen mit einem Tag sind zehn Minuten Besinnung wenig. Aber für unser Wohlbefinden können sie viel ausmachen“, sagt Schwester Christina und weist auf das Rad, das an dem Nachbarstuhl lehnt. Es steht für einen Kreislauf aus Stress und Termindruck, aus dem jeder hin und wieder ausbrechen sollte.
Gößweinstein. Seit 400 Jahren findet die Leutenbacher Wallfahrt nach Gößweinstein statt. Aus diesem Anlass hat Erzbischof Ludwig Schick am Samstag die Pilger in der Basilika begrüßt und für die jahrhundertelange Treue im Glauben und das Bekenntnis des Glaubens gedankt. „Sie dürfen sicher sein, dass aus dieser langen Tradition viel Segen für Leutenbach, seine Familien, die Vereine, die Kinder und Jugendlichen, Jung und Alt sowie die ganze Ortsgemeinschaft ausgegangen ist“, sagte Schick in seiner Predigt.
Auerbach. Die Kirche muss nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick mit ihren guten Werken die Liebe Jesu Christi zum Ausdruck bringen. Schick sagte am Samstag bei der Profess- und Einkleidungsfeier von fünf Schulschwestern in Auerbach, es sei Aufgabe der Kirche, den Menschen in den Schulen, Krankenhäusern und Flüchtlingsunterkünften etc. Gutes zu tun. „Die ganze erzieherische, caritative und soziale Tätigkeit muss aber Ausdruck der Liebe zu Jesus Christus sein“, betonte der Oberhirte in seiner Predigt und zitierte die Ordensregel des heiligen Benedikt: Der Liebe zu Christus darf nichts vorgezogen werden.
Neustadt a. d. Aisch. Auf Spurensuche begab sich eine große Kinderschar. Sie waren der Einladung zum kunterbunten Ferientag der BücherTauschBörse gefolgt. Dabei erfuhren sie, was der Ziegenbock auf dem Neustädter Rathaus macht. Und sie fanden Neustadts kleines Paradies für alle: den interkulturellen NeuStadtGarten. Dort verbrachten sie einige abwechslungsreiche Stunden mit ungewöhnlichen Gästen.
Der islamistische Terror hat Europa längst erreicht, zudem greifen rechtspopulistische und nationalistische Parteien nach der Macht. Die katholische Kirche hat den Anspruch, weltumfassend für die Nächstenliebe zuständig zu sein. Wie sie sich in diesen Zeiten positionieren will, erklärt Erzbischof Ludwig Schick im dpa-Interview: "Es gehört zu unserem Auftrag, auch der Politik zu sagen, dass es keine egozentrischen Nationalismen geben darf, in den religiösen Gemeinschaften schon gar nicht."
Bamberg. Gräber und Bestattungen gehören zu den wichtigsten Quellen der Archäologie. Diese Thematik ist Gegenstand der vierten Ausstellung des Lehrstuhls für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, der dieses Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit des Lehrstuhls für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit der Otto-Friedrich-Universität mit dem Diözesanmuseum Bamberg. Sie wurde am Donnerstagabend festlich im Bamberger Dom feierlich eröffnet.