Bamberg. Seit 50 Jahren bietet das Erzbischöfliche Abendgymnasium in Bamberg die Möglichkeit, auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur zu erlangen. Dieses Jubiläum wurde am Samstag mit einem Festakt und einem Gottesdienst im Karmelitenkloster gefeiert.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat zum Welthungertag (16. Oktober) an die 800 Millionen Menschen weltweit erinnert, die nicht genug zu essen haben. In dem Zusammenhang fordert er alle Menschen auf, sich für Frieden einzusetzen. „Wo Menschen in Frieden leben, gibt es in der Regel keinen Hunger, und es können Fortschritte bei der Nahrungsmittelproduktion verzeichnet werden. Gleichzeitig nimmt der Hunger in Krisenregionen wieder zu“, sagte Schick mit Blick auf die schlimmen Zustände in Ländern wie Syrien und dem Sudan. Anlässlich des Aktionstages am 16. Oktober rief der Bamberger Oberhirte außerdem dazu auf, das eigene Konsumverhalten zu überdenken.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat den neuen Spiritual des Bamberger Priesterseminars, Michael Dotzauer, in sein Amt eingeführt und dabei die Bedeutung der Spiritualität für die ganze Kirche betont. Im Erzbistum solle stets gelten: „Priorität der Spiritualität“, sagte Schick am Donnerstagabend. Die Kirche sei eine geistliche Gemeinschaft. Jeder Christ solle geistlich leben. Das geschehe durch Gebet, Schriftbetrachtung und Lebensordnung. Ein Spiritual gibt dazu Anleitungen und Hilfen. „Spiritualität führt zum Leben mit Jesus Christus und erkennt die Kirche als Geschenk, die mit dem Wort Gottes und den Sakramenten Gemeinschaft der Liebe der Menschen mit Gott und untereinander wirkt.“
Bamberg. „Darf ich Ihnen ein Lächeln schenken?“, fragt die neunjährige Franka ein bisschen schüchtern. Die Verkäuferin nickt und lacht. Sie freut sich sichtlich über das Mädchen, das ihr symbolisch einen kleinen Smiley schenkt und ihr einen schönen Tag wünscht. Solche und ähnliche Szenen konnten Besucherinnen und Besucher am Samstag häufig in der Bamberger Innenstadt beobachten. Grund war der vierte Diözesantag der Ministrantinnen und Ministranten unter dem Motto #HerzAuf.
Bamberg. Zum 775. Jubiläum des Ordens der Dillinger Franziskanerinnen hat Erzbischof Ludwig Schick die Bedeutung des Ordens im Erzbistum Bamberg und anderen Diözesen Deutschlands gewürdigt: „Wir danken den Schwestern für ihr Beten und ihr Zeugnis für das Evangelium, für ihr Leben und Wirken in Kirche und Gesellschaft. Die Erinnerung an die Vergangenheit soll aber dazu dienen, sich heute auf Jesus Christus, das Evangelium und den Heiligen Franziskus so einzulassen, dass diese heute für Morgen unser Leben bestimmen“, sagte Schick am Sonntag bei einem Gottesdienst in der Bamberger Kirche St. Urban.
Bad Staffelstein. Erzbischof Ludwig Schick warnt vor einem Verlust der Menschlichkeit in der Arbeitswelt. „Es findet eine technische Revolution statt, die den Menschen mehr und mehr überflüssig macht“, sagte Schick am Samstag anlässlich der Arbeitnehmerwallfahrt in Vierzehnheiligen. Es sei sinnvoll, dass Maschinen heute den Menschen schwere Arbeiten abnehmen. „Aber wir müssen aufpassen, dass nicht Technik, Roboter und Computer dem Menschen alle Arbeit wegnehmen und ihn arbeitslos machen.“
Bamberg. Das Erzbistum Bamberg stellt der Caritas in Haiti 30.000 Euro aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung. „Wieder ist der Inselstaat von einer Katastrophe heimgesucht worden. Mit unserem Beitrag möchten wir Solidarität mit den notleidenden Menschen zeigen und sogleich um Spenden für Haiti bitten“, sagte Erzbischof Ludwig Schick am Freitag. Er verwies auf die seit 50 Jahren bestehende Partnerschaft mit dem nationalen Priesterseminar sowie mit Schwester Maria Pfadenhauer und ihrem Orden, der in Haiti Schulen, Kliniken und Sozialstationen unterhält.
Bamberg. Der Monat der Weltmission befasst sich dieses Jahr mit den Philippinen, die zu den ärmsten Regionen weltweit zählen. In einer Einführungsveranstaltung wird Kardinal Orlando B. Quevedo, Erzbischof von Cotabato (Philippinen) am Freitag, 7. Oktober, ab 17 Uhr im Bistumshaus St. Otto (Heinrichsdamm 32, Bamberg) über seinen Beitrag zum Frieden und interreligiösen Dialog auf Mindanao sprechen.
Bamberg. Die Tür zum Montanahaus in Bamberg ist mit einer Baumkrone verziert, die das Taukreuz der franziskanischen Bewegung zum Stamm hat. Schriftlich wird der Besucher in Latein und zwölf weiteren Sprachen willkommen geheißen: „Friede und alles Gute“. Mit der Tür eröffnet sich ein Blick hinter Klostermauern.
Bamberg. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat ein aktives Eintreten für den Frieden von allen Menschen gefordert. „Wenn es ihn irgendwo auf der Welt nicht gibt, dann ist er überall gefährdet“, sagte Schick am Freitagabend bei der jährlichen Ottoprozession in Bamberg.