Bamberg. Mit dem Abbau des letzten Gerüstes sind auch alle Nacharbeiten bei der Renovierung der Oberen Pfarre in Bamberg abgeschlossen. „Ein großes Vorhaben wurde realisiert“, freuen sich Pfarrer Matthias Bambynek, Architektin Ursula Huber und Kirchenpfleger Günter Schulz-Hess. Sie danken allen, die zur erfolgreichen Sanierung beigetragen haben, sowie den Pfarreiangehörigen, die vier Jahre lang mit zum Teil erheblichen Einschränkungen leben mussten.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick und Domkapitular Norbert Jung haben den Erlös des Heinrichsfestes 2016 in Höhe von 3800 Euro an den Jesuiten-Flüchtlingsdienst übergeben. Die Organisation unterstützt weltweit vor allem Migranten und Flüchtlinge, unter anderem im umkämpften Aleppo in Syrien. Erzbischof Schick würdigte die Arbeit des Ordens: „Die Jesuiten leisten in der Flüchtlingshilfe Unterstützung aus unmittelbarer Nähe. Damit erweisen sie der Kirche und den Menschen einen unschätzbar wichtigen Dienst.“
Bamberg. Tanzen geht ins Blut und mobilisiert Menschen aller Altersstufen. Für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität bietet die Seniorenpastoral im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst eine Ausbildung „zum Tanzleiterin/zum Tanzleiter im Sitzen“ an.
Bamberg. 16 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Bamberger Stämme St. Josef/Hain und Bischof Otto haben das Friedenslicht aus Bethlehem nach Bamberg gebracht und am Abend des dritten Adventssonntags an Erzbischof Ludwig Schick übergeben. Die Friedenslichtaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir – ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat zum Tag der Menschenrechte (10. Dezember) auf das Recht auf Heimat verwiesen und an die Lage der Vertriebenen weltweit erinnert: „Jeder Mensch hat ein Recht auf Heimat.“ Nach dem Völkerrecht sei jeder Staat verpflichtet, seine Bürgerinnen und Bürger auf dem eigenen Staatsgebiet wohnen zu lassen, so der Bamberger Oberhirte, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz ist. „Vertreibungen, Hunger und Vergewaltigungen gehören leider in viel zu vielen Teilen der Welt zum Alltag der Menschen.“
Bamberg. Bereits seit Beginn des Schuljahres wird in dem ehemaligen Internat in der Frauenstraße über Gott und die Welt geredet, es wird gesungen, gebastelt, gespielt, gebetet: Am zweiten Adventssonntag weihte Erzbischof Ludwig Schick nun das neue Haus der Ortsgemeinschaft Causa nostrae laetitiae der Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens (J-GCL) offiziell ein. Gemeinsam mit den Schülerinnen, Lehrern und Lehrerinnen, Eltern und zahlreichen Gästen feierte Erzbischof Schick zunächst Gottesdienst in der Institutskirche und segnete anschließend die neuen Räume. Die Schülerinnen hatten für die Einweihungsfeier ein buntes Programm auf die Beine gestellt.
Bamberg. Wo kommen Ochs und Esel her und warum schwebt der Gloria-Engel über dem Stall? Worauf bezieht sich das Wort ‚Krippe‘ ursprünglich und seit wann gibt es die Weihnachtskrippe im heutigen Sinne? Solche und weitere Fragen rund um die Krippe werden in der aktuellen Sonderausstellung im Diözesanmuseum Bamberg thematisiert und erläutert. Noch bis zum 15. Januar ist die Ausstellung für Besucherinnen und Besucher dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet.
Forchheim. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat rund 40.000 Euro aus seiner Familienstiftung „Kinderreich“ für bedürftige Familien übergeben. „Die Anträge zu lesen, die jedes Jahr hereinkommen, macht mir deutlich, dass es große Nöte gibt“, sagte Schick am Freitag bei der Spendenübergabe beim Caritasverband für den Landkreis Forchheim. „Leider Gottes bedeutet Kinderreichtum oft Familienarmut.“ Sie verstärke sich bei Überschuldung. Es sei eine wichtige Aufgabe, die Familien aus der Schuldenfalle herauszuführen. „Denn Schuldenfalle bedeutet Stressfalle, die das Familienleben beeinträchtigt, manchmal sogar zerstört“, resümierte der Erzbischof. Mit der jährlichen Adventsaktion der Stiftung „Kinderreich“ wolle er einen Beitrag leisten, dass benachteiligte Eltern und Kinder einer Abwärtsspirale entkommen können.
Bamberg. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Postkartenaktion im Rahmen der Kampagne „Zukunft.Fair.Antworten“ hat die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Erzbistum Bamberg ein Urlaubswochenende in der Fränkischen Schweiz verlost. Gewinner ist der 78-jährige Breitengüßbacher Josef Schmitt, der mit seiner Familie in die Katholische Landvolkshochschule Feuerstein (KLVHS) reisen darf.
Bamberg. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat den Zusammenhang von Spiritualität und Medizin betont und zu einer stärkeren Zusammenarbeit von Ärzteschaft, Pflegepersonal und Seelsorgern aufgerufen. In der modernen Medizin werde die Verbindung von Leib und Seele oft nicht genügend gesehen, sagte Schick am Mittwochabend auf einem Symposium der Sozialstiftung Bamberg zum Thema „Spiritualität in der Medizin“. Dabei betonte er auch den Wert der Krankenhausseelsorge und von Kapellen in Kliniken als Rückzugsorten, die nicht von Mehrzweckräumen verdrängt werden sollten. Sie seien wichtige Orte, wo Patienten Ruhe und Besinnung, Kraft und Trost finden könnten, die für den Heilungsprozess wichtig seien, so der Erzbischof.