Bamberg. Der frühere Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper, feiert am Sonntag, 29. Januar, um 10 Uhr ein Pontifikalamt im Bamberger Dom und predigt zum Thema Ökumene. Alle Gläubigen sind zur Mitfeier des Gottesdienstes eingeladen.
Es ist eine liebgewonnen Tradition geworden, mit einem Neujahrsempfang im Pfarrsaal all den unermüdlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarrei St. Marien in Steinwiesen zu danken. In diesem Jahr freute es Pfarrer Richard F. Reis besonders, dass viele Jugendliche der Einladung gefolgt waren. Gerne hätte der „Hausherr“ mit Stolz verkündet, dass die Baumaßnahmen im Pfarrheim abgeschlossen sind, aber leider muss dies auf den nächsten Neujahrsempfang vertagt werden.
Anlass der Reise war die Feier des zehnjährigen Bestehens der Diözesanpartnerschaft der Bistümer Thiès und Bamberg. Ein 40-köpfige Delegation aus Deutschland, bestehend aus einer Jugendgruppe, Mitgliedern der KLB (Katholische Landvolkbewegung) Bamberg und Verantwortlichen der Erzdiözese für die Schul- und Caritaspartnerschaften, war dazu in den Senegal gereist. Die Anzahl und die Zusammensetzung der Gruppe zeigt, von wie vielen und für welche Anliegen diese Diözesanpartnerschaft mitgetragen wird. Es gab viel Austausch mit den Verantwortlichen der Partnerschaft seitens der Diözese Thiès, Besuche von Schulen, Kindergärten, Pfarreien, Gesundheitsposten, des katholischen Krankenhauses und landwirtschaftlicher Entwicklungsprojekte.
Thiès. Mit einem rund dreistündigen Festgottesdienst in der Kathedrale von Thiès haben das senegalesische Bistum Thiès und das Erzbistum Bamberg das zehnjährige Bestehen ihrer Bistumspartnerschaft gefeiert. Dabei dankten die beiden Bischöfe, Erzbischof Ludwig Schick und André Guèye für die offizielle Zusammenarbeit, die nun seit einem Jahrzehnt andauert.
Erzbischof Ludwig Schick ist derzeit im Senegal unterwegs. Zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge, den die Weltkirche am 15. Januar begeht, äußert sich der Erzbischof zur Lage von abgelehnten Flüchtlinge, die in ihre Heimat zurückkehren.
Schon vor einigen Jahren wurde den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf attestiert, dass sie einen hohen Standard innerhalb ihres Qualitätsmanagements haben. Qualität sei ein „fester Bestandteil der Grundphilosophie unseres Trägerordens weltweit“, betont Geschäftsführer Günther Allinger. Nun wurde die Barmherzige Brüder Behindertenhilfe GmbH, der neben dem Gremsdorfer Haus auch die ordenseigenen Einrichtungen in Algasing, Malseneck, Reichenbach und Straubing angehören, auch noch in den Bereichen Umwelt- und Energiemanagement zertifiziert.
Bamberg. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, 2017 zu einem Jahr der Reformen in Kirche und Gesellschaft zu machen. „Wir brauchen Erneuerung, wir brauchen Neuausrichtung – für unser religiöses und auch für unser soziales und gesellschaftliches Leben“, sagte der Erzbischof in seiner Predigt zum Jahresabschluss an Silvester im Bamberger Dom. „Wir brauchen Reformen in Deutschland, in Europa und weltweit, das spüren wir überall.“
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat die Sternsinger als „Aushängeschild für gelebtes Christentum“ bezeichnet. Bei der diözesanen Aussendung der Sternsinger im Bamberger Dom sagte Schick am Freitag, die radikalste Verneinung des Glaubens sei die Gleichgültigkeit gegenüber der Liebe Gottes und dem Schicksal der Mitmenschen. Wenn jeder für jeden das Beste wolle, dann sei die Gleichgültigkeit durchbrochen, dann werde der Glaube gelebt, und dann könne es auch immer besser werden auf der Welt. Die Sternsinger seien „Täter des Glaubens“, die den Segen Gottes von Haus zu Haus bringen und Spenden sammeln für notleidende Kinder in aller Welt.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat Prälat Alfred Hierold zum 75. Geburtstag (29. Dezember) gratuliert und ihm seine Segenswünsche übermittelt. „Ihr Geburtstag ist mir willkommener Anlass, Ihnen für Ihre vielfältigen Tätigkeiten im kirchlichen und gesellschaftlichen Bereich zu danken“, schrieb Schick in einem Gratulationsbrief und würdigte insbesondere seine 20-jährige Lehrtätigkeit als Professor für Kirchenrecht: „Vielen Seminaristen, Laientheologen und Anwärtern für das Lehramt in Katholischer Religionslehre haben Sie das Kirchenrecht gelehrt. Die Ausbildung der zukünftigen Verantwortungsträger in der Seelsorge ist ein wichtiger kirchlicher Dienst.“ Hierold habe sich darüber hinaus als Prodekan und Dekan der Theologischen Fakultät sowie als Vizepräsident und Rektor der Otto-Friedrich-Universität Bamberg engagiert.
Mit einem neuen Buch erinnert der Bamberger Michael Pohl an einen Künstler, der im Erzbistum bis heute viele Spuren hinterlassen und zahlreiche Kirchen ausgestattet hat. Der vor 200 Jahren gestorbene Johann Bernhard Kamm wird als „Meister des späten Rokoko“ gewürdigt.