Bamberg. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick nennt am Internationalen Tag gegen Kindersoldaten (12. Februar), deren Einsatz in Kriegen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. „Kriege bringen unsägliches Leid, Kinder dabei als Soldaten einzusetzen ist unmenschlich. Kindersoldaten leiden für den Rest ihres Lebens.“ Schick, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz ist, fordert, dass den Militärs und Rebellenführer, die Kinder zum Dienst an der Waffe zwingen, der Prozess gemacht wird.
Erzbischof Schick feiert zum Welttag der Kranken Gottesdienste in Bamberg und Nürnberg. Bamberg. Wie die Gesunden mit den Kranken umgehen, zeigt nach Worten von Erzbischof Schick die Menschlichkeit einer Gesellschaft. „Je mehr Gutes wir unseren kranken Angehörigen und Freunden tun, desto mehr wird unsere Gesellschaft von Menschlichkeit bestimmt“, sagte Schick mit Blick auf den Welttag der Kranken, der in der katholischen Kirche am Samstag, 11. Februar, begangen wird. Der Erzbischof feiert zu diesem Anlass die Eucharistie am Samstag, um 17.15 Uhr, in der Kapelle des Bamberger Klinikums und Sonntag, 12. Februar, um 10 Uhr, im Caritas-Seniorenheim Jacobus-von-Hauck-Stift in Nürnberg.
Bamberg. Aufgrund der Wirtschaftslage plant das Erzbistum Bamberg für das Jahr 2017 mit Kirchensteuereinnahmen von 162,6 Millionen Euro. Das sind bei rund 692.000 Katholiken 4,9 Millionen Euro mehr als im Jahr 2016. Durch die höheren Einnahmen können die anstehenden Tarifsteigerungen für die kirchlichen Beschäftigten finanziert und zusätzliche Mittel für Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Caritas-Bereich, den Schulen und Bildungshäusern bereitgestellt werden. Der Gesamthaushalt sieht Erträge von insgesamt 189,4 Millionen Euro vor, die sich zusammensetzen aus den genannten Kirchensteuereinnahmen, Zuschüssen sowie Einnahmen aus Miet-, Pacht- und Finanzerträgen.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat den ehemaligen Präsidenten der Regierung von Oberfranken, Wilhelm Wenning, mit der Verdienstmedaille des Erzbistums Bamberg ausgezeichnet. Bei einer kleinen Feierstunde sagte Schick am Dienstag, Wilhelm Wenning habe sich in vielfältiger und hervorragender Weise um das Erzbistum und die Kirche in Oberfranken verdient gemacht. Insbesondere dankte er für Wennings Einsatz als Mitglied des Stiftungszentrums der Erzdiözese. Die Verdienstmedaille ist die höchste Auszeichnung des Erzbistums Bamberg.
Hof. Erzbischof Ludwig Schick sieht in den aktuellen rassistischen Tönen und nationalistischen Tendenzen in der Welt eine Herausforderung für das Christentum, sich in Politik und Gesellschaft verstärkt einzubringen und das 21. Jahrhundert mitzugestalten. „Das Christentum, das Evangelium, Jesus Christus sind Ressourcen, die die Menschheit braucht, um eine gute Zukunft zu gestalten“, sagte Schick am Sonntag zur Einweihung des Pfarrzentrums Bernhard Lichtenberg in Hof.
Coburg. Auf die Krise des Ordenslebens sollte nach Ansicht von Erzbischof Ludwig Schick nicht mit Lamentieren, rückwärtsgewandter Ursachenforschung oder Reformstress reagiert werden. Stattdessen rief Schick dazu auf, sich auf die Quelle der Freude, das Evangelium zu besinnen, zur Ursache jeder Ordensberufung, Jesus Christus und seinem Ruf, zurückzukehren und sich vom Heiligen Geist erneuern zu lassen.
Erlangen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes der Erzdiözese Bamberg und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) trauern um Rolf Bernard, der in der Nacht zum Donnerstag im Alter von 64 Jahren verstorben ist. Rolf Bernard arbeitete 35 Jahre lang als Bildungsreferent des Jugendamtes der Erzdiözese im Dekanat Erlangen, bevor er sich 2012 in den Vorruhestand verabschiedete. Mit unermüdlichem Engagement setzte er sich vor allem für den Austausch und freundschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Russland ein.
Coburg. Die Ökumene hat nach Worten von Kardinal Kasper auch eine politische Dimension. „Die Einheit der Kirchen steht im Dienst der Einheit und des Friedens in der Welt“, sagte der frühere „Ökumene-Minister“ des Papstes auf dem Neujahrsempfang des Bamberger Erzbischofs Schick in Coburg.
Bamberg. Mit einem großen Jubiläumsprogramm und einer Festschrift feiert die Maria-Ward-Schule Bamberg in diesem Jahr ihr 300-jähriges Bestehen. Mit „Anerkennung und Dankbarkeit“ blickt Erzbischof Ludwig Schick auf die Schulgeschichte zurück und erinnert an die Namensgeberin: Mary Ward (1585 bis 1645) habe durch ihre Gemeinschaft der Englischen Fräulein, heute Congregatio Jesu, Pionierarbeit bei der Frauenförderung geleistet, wovon viele Generationen profitiert hätten.
"Wir sind mit dir, Gott, mehr“. Ganz bewusst wurde dieser Satz als Motto für das 25-jährige Bestehen der Werkstatt Neues Geistliches Lied im Erzbistum Bamberg in diesem Jahr gewählt. „Als Mensch in Gemeinschaft, als Sängerinnen und Sänger im Chor, als glaubende Schwestern und Brüder. Mit Gottes Geist entsteht ein Mehr zwischen uns, zwischen den Tönen, im Miteinander des Glaubens“ so NGL-Diözesanreferent Tobias Lübbers im Gespräch mit dem Heinrichsblatt.