Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat Thomas von Aquin als Heiligen für ein friedliches und vereintes Europa und gegen Populismus und Hetze gewürdigt. In seiner Fastenpredigt in St. Heinrich in Bamberg sagte Schick am Sonntagabend, Thomas hätte schon vor 800 Jahren gewusst, wie wertvoll ein friedliches und solidarisches Europa sei. Er sei ein echter Europäer gewesen. Die heutigen Länder Italien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Polen und Tschechien seien seine Heimat gewesen. „Er würde alles tun, um das derzeit auseinanderfallende Europa zusammenzuhalten, weil es als Union das Gemeinwohl fördert und zu Frieden und zur Gerechtigkeit weltweit beiträgt.“
Bamberg. Die Sonne strahlt, Singvögel zwitschern - es ist Frühling. Das heißt auch, dass die Zugvögel aus dem Süden zurückkehren. Ein Storchenpaar hat sich dieses Jahr den Dom als Nistplatz ausgewählt. Auf dem Giebel zwischen den Osttürmen sind die Tiere bereits seit mehreren Tagen mit dem Nestbau beschäftigt.
Nürnberg. Erzbischof Ludwig Schick hat den Zusammenhang von Freiheit und Gewissen betont und vor dem Missbrauch von Freiheit gewarnt. „Freiheit darf niemals Deckmantel der Sünde sein“, sagte Schick am Samstag in Nürnberg anlässlich des 550. Geburtstages der Ordensfrau Caritas Pirckheimer. Freiheit sei mit Liebe, Respekt, Wertschätzung und Rücksicht verbunden. „Wenn ein Mensch meint, in Freiheit Böses tun zu können, dann nutzt er nicht seine Freiheit, sondern wird von einem Phantom von Freiheit fremdbestimmt und missbraucht die Freiheit.“ Die Freiheit sei immer auf das Wahre, Gute und Schöne für die Menschen ausgerichtet, so der Erzbischof.
Bamberg. Vier Jahre nach dem Amtsantritt von Papst Franziskus sieht Kardinal Reinhard Marx die katholische Kirche in einer lebhaften Diskussion. „Vieles ist geschehen. Viele bewundern ihn, manche sind skeptisch und voller Sorge, wie der Weg weitergeht. Manche sprechen von einem Wendepunkt, andere von Anpassung an den Zeitgeist“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Freisinger und der Deutschen Bischofskonferenz ist, bei einem Pontifikalamt im Bamberger Dom am Mittwochabend. „Es ist nicht schlecht, dass theologisch gestritten wird, das gehört zum Leben der Kirche dazu“, erklärte Marx mit Bezug auf die anhaltende Debatte um das päpstliche Schreiben Amoris Laetitia und die Linie der Kirche insbesondere in der Ehe- und Familienpastoral.
Der Bamberger Generalvikar Georg Kestel und die evangelische Regionalbischöfin Dorothea Greiner haben in einem ökumenischen Versöhnungsgottesdienst um Gottes Erbarmen gebeten „für das, was wir einander angetan haben“. Vergeben sei der Weg, auf dem Christus Beziehungen heile, sagte Greiner. Dieser Gottesdienst sei „ein Schritt zur Einheit in versöhnter Verschiedenheit“. Die bereits erreichten Erfolge in der Ökumene gelte es auch nach dem Reformationsgedenkjahr weiterzuführen, ergänzte Kestel und sprach sich dafür aus, mit Hoffnung und Mut in die ökumenische Zukunft zu blicken. Der Gottesdienst in der Bamberger Stephanskirche stand unter dem Motto „Heilung der Erinnerungen“.
Bamberg. Nach dreijähriger Bauzeit wurde der Neubau der Maria-Ward-Schulen Bamberg am Freitag, dem 17. März, eingeweiht. Erzbischof Ludwig Schick segnete den Bau der Schule, für deren Sanierung und Modernisierung das Erzbistum Bamberg als Träger 15 Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt hat.
Kaum eine Woche ohne Aktion: ein vielseitiges Angebot gab es für die rund 160 Vereinsmitglieder - Neuwahlen im Mittelpunkt
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat zwei Priestern zu ihrem 65. Priesterjubiläum gratuliert und seine herzlichsten Segenswünsche übermittelt. Am Donnerstag, den 16. März, feiern Monsignore Pfarrer i. R. Karl Jahnke und Erzbischöflicher Geistlicher Rat Pfarrer i. R. Georg Ferenz ihren Weihetag.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat aus dem Katastrophenfonds des Erzbistums Bamberg 30.000 Euro Soforthilfe für den Südsudan bereitgestellt. Dort herrscht eine schwere Hungersnot, die durch ständige Konflikte rivalisierender Lager verschärft wird. Nach UN-Angaben sind 100.000 Menschen akut vom Hungertod bedroht, darunter 20.000 Kinder. 4,9 Millionen Menschen sind dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, weil der 2013 ausgebrochene Bürgerkrieg die Nahrungsmittelproduktion im Land zum Erliegen gebracht hat. Papst Franziskus appellierte bereits an die Staatengemeinschaft für eine rasche Nothilfe.